FOWAKS/Hintergrund


Oranienburg (Kreisstadt  mit ca. 42 Tausend Einwohnern), am nördlichen Stadtrand Berlins gelegen, hat für die Metropole aber auch Brandenburg eine wichtige Funktion: Die Gewässer liegen innerhalb der touristischen Routen der Berliner und Brandenburger Schifffahrt. Über die Havel sind auf dem Wasserweg u.a. die Mecklenburger Seenplatte und die Ostsee erreichbar. Die touristischen Attraktionen Oranienburgs mit ihrer reizvollen Umgebung und ihren wasserverbundenen Erholungsmöglichkeiten sind beliebte Ausflugsziele für Berliner Familien aber natürlich auch aus dem Brandenburger Umland.

Die regionale touristische Attraktivität der Stadt Oranienburg und ihres Umlandes ist in hohem Maße von Gewässern geprägt: natürliche Gewässer (Havel und deren Nebenflüsse), vernetzte Kanäle inkl. der Oder-Havel-Wasserstraße mit Schleusen, Seen und Kleingewässer. Von besonderer Bedeutung ist auch der Schlosspark Oranienburg (Standort der Landesgartenschau 2009) mit seinen Kleingewässern.

Auf dem Stadtgebiet von Oranienburg ist der historische Verlauf der Havel teilweise noch erkennbar. Die Havel verlief hier stark mäandrierend, in einer recht breiten Aue, und war offenbar nur innerhalb des Bereiches von historischem Stadtkern und Schloss begradigt und reguliert. Im Zuge der wirtschaftlichen Entwicklung wurden viele Mäanderschlingen durchstoßen und so der Lauf der Havel verkürzt, gleichzeitig wurde die Aue mehr und mehr mit Wohn- und gewerblichen Gebäuden bebaut. Erst später wurden der Oranienburger Kanal (westlich des historischen Havelverlaufs) bzw. viel später die Havel-Oder Wasserstraße (östlich des historischen Havelverlaufs) gebaut. Die Funktion dieser zusätzlichen Gerinne war die Schaffung leistungsfähiger Schifffahrtsverbindungen sowie die Hochwasserentlastung. Heute besitzt die Havel in ihrem ursprünglichen Verlauf für die Stadt eine große, vor allem touristische Bedeutung, ist es doch möglich, über sie mit dem Boot den historischen Stadtkern mit Schloss und Schlosspark zu erreichen und in unmittelbarer Nähe im Stadthafen zu übernachten.

Neben dieser touristischen Funktion besitzen der Altlauf der Havel und die Reste der Aue jedoch noch eine Reihe weiterer wichtiger Funktionen, die auch im Zusammenhang mit dem Klimawandel relevant sind, z.B. Erhalt der ökologischen Vielfalt, Minderung von Hitze- und Wassermangelproblemen.

Die Projekte

7. November 2016

Klimasensible Wassermengensteuerung und Wassergüteregelung

Wie kann das klimasensibel gesteuert werden? In diesem Teilprojekt ermitteln die Lokale Agenda 21 Oranienburg e. V. und das Institut für angewandte Gewässerökologie gemeinsam die analytischen Grundlagen zu Wasserdargebot, Wassergüte, Nutzung und Nutzern sowie Klimaszenarien.
6. November 2016

Revitalisierung von Havelaltarmen

Wie können Havelaltarme im Oranienburger Stadtgebiet erhalten und revitalisiert werden?
Diese Fragestellung, verbunden auch mit dem Ziel, die Attraktivität der Uferbereiche zu erhöhen, verfolgt das Institut für angewandte Gewässerökologie mit einem eigenen Teilprojekt.
5. November 2016

Wassermanagement im Schlosspark Oranienburg

Wie kann das unter klimatischen Veränderungen nachhaltig gestaltet werden? Dabei geht es der Tourismus und Kultur Oranienburg gGmbH um den Erhalt des denkmalgeschützten alten Baumbestandes, ebenso wie um die Frage, welche Potenziale sich aus klimaresistenterer Bepflanzung und effizienterer Bewässerungstechnik ergeben.
4. November 2016

Regenwassermanagement Stadt Oranienburg.

Wie kann das städtische Regenwassermanagement den veränderten Niederschlagsmengen am besten begegnen? In ihrem Beispielprojekt suchen die Stadtwerke Oranienburg nach Wegen, das städtische Regenwassersystem an die klimatischen Auswirkungen anzupassen, um Risiken von Überflutung und Rückstau zu vermeiden und negative Folgen von Extremniederschlägen zu verringern.

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